Ich habe heute eine Abmahnung bekommen und bin seitdem ziemlich nervös, weil ich nicht einschätzen kann, wie ernst das ist. Besonders verunsichert mich, dass alles sehr dringend wirkt und ich schnell reagieren soll. Ich will nichts falsch machen, aber ich habe auch Angst, mich mit einer Unterschrift langfristig zu binden.
Sollte ich eine strafbewehrte Unterlassungserklärung überhaupt unterschreiben, wenn ich mir nicht sicher bin, ob der Vorwurf wirklich zutrifft, und was sind die größten Risiken, wenn der Text zu weit gefasst ist?
Mir hat es sehr geholfen, mir zuerst einen strukturierten Überblick zur Strafbewehrten Unterlassungserklärung zu holen, z.B. hier: https://gewerblicherrechtsschutz.pro/strafbewehrte-unterlassungserklaerung. Dabei wurde mir klar, dass genau die Formulierung (nicht zu eng, aber auch nicht zu weit) und das Vertragsstrafenrisiko der Knackpunkt sind und man so ein Dokument besser nicht „blind“ unterschreibt. Ich würde deshalb persönlich so vorgehen: erst fachlich prüfen lassen, ob eine modifizierte Erklärung sinnvoll ist, und erst danach überhaupt irgendetwas abgeben – einfach, um keine unnötigen Folgerisiken einzubauen.
Du musst angemeldet sein, um zu antworten
Anmelden